Der August ist der Monat des Krebsfestes


Im August sind die Abende warm und dunkel. Es kann sehr nett und gemütlich sein im dunklen Feste mit vielen Laternen und Lichtern zu feiern.


In frühren Zeiten lag das erste Erscheinen der Krebse an einem ganz besonderem Tag im August. Diese war der erste Tag an dem man überhaupt Krebse fangen oder verkaufen durfte. Aber so ist es heutzutage nicht mehr. Die Geschäfte dürfen jetzt das ganze Jahr über Krebse verkaufen. Jedoch ist die Fangzeit der Krebse weiterhin eingeschränkt. Es ist jedoch weiterhin Tradition die Krebse gerade im August zu essen. Deswegen halten viele alte Schweden immer noch an dieser Gepflogenheit fest.


Teure Krebse

In früheren Zeiten gab es Krebse im Überfluss in Schweden, aber dann befiel sie eine Krankheit (die Krebspest), und viele Krebse starben. In vielen der Seen und Flüsse gab es keine Krebse mehr zu fangen, und deshalb verteuerten sich die Preise der schwedischen Krebse enorm. Aus diesem Grunde importiert man die Krebse heutzutage aus der Türkei, den USA und aus China. Auf einem Krebsfest gibt es traditionell viele rote, gekochte Krebse. Ebenfalls werden Brot und Käse dazu gereicht und man trinkt dazu Bier und Branntwein.

Man trägt zu diesen Anlass kleine, farbenfrohe Papphüte auf dem Kopf und der Tisch ist mit lustigen Platzdeckchen aus Pappe gedeckt. Es ist von Vorteil dazu ebenfalls eine Papiertischdecke und viele Servietten zu haben. Es ist nämlich sehr nass und schmierig Krebse zu essen!



Manche Schweden pflegen auch den Brauch zu jeder Krebsschere einen Schnaps zu trinken! Nach etwa 10-15 Krebsen kann so eine ganze Menge Schnaps fließen. Auch ist es eine Tradition zum Branntwein Lieder zu singen.